Sicher Pornos schauen mit VPN

Ende 2013 landeten unzählige Abmahnungen wegen RedTube in den Briefkästen der Internetnutzer. Seitdem ist die Internetgemeinde in Aufruhr und immer mehr User fragen sich, wie man sich vor fragwürdigen Abmahnungen aufgrund von Porno-Streaming-Channels schützen kann. Eine Möglichkeit dazu, anonym und sicher derartige Dienste zu verwenden, besteht in der Nutzung von VPN.

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Unzählige Abmahnungen wegen Porno-Streaming-Kanal RedTube

RedTube ist ein Porno-Streaming-Kanal. Die Abmahnungen, die bei verschiedenen Internetnutzern ins Haus flatterten, beschuldigten die User, sie hätten sich Filme dieses Portals angeschaut und mithilfe des Streamings auf der eigenen Festplatte gespeichert. Die Schreiben besagten, dass durch die „technisch notwendige Zwischenspeicherung ein Vervielfältigen nach § 16 UrhG“ vorliege, welche aber „ausschließlich dem Urheber beziehungsweise dem Rechteinhaber“ zustehen würde. In diesem Fall war der Rechteinhaber The Archive AG. Die Abmahnungen wurden damals von Oberpfälzer Anwälten angeblich im Auftrag des Rechteinhabers an die Besitzer der Anschlüsse verschickt, für die das Streaming von rechtlich geschützten Filmen nachgewiesen werden konnte.

Um die Anschlussinhaber überhaupt zu identifizieren, erließ das Landgericht Köln die notwendigen Beschlüsse. Damit hatte die Deutsche Telekom die Erlaubnis, über die Namen und Adressen der betroffenen Internetuser gemäß § 3 Nr. 30 TKG Auskunft zu erteilen. So wurde eine Welle von Massenabmahnungen in Gang gesetzt, welche die meisten Internetuser völlig überraschend getroffen hat. Etwa 10.000 Nutzer hatten aufgrund der RedTube-Nutzung eine derartige Abmahnung erhalten.

Die angeschriebenen Personen sollten eine Unterlassungserklärung abgeben sowie 250 Euro und zusätzlich weiteren Schadensersatz zahlen. Den Betroffenen wurde empfohlen, einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen, um sich gegen die fragwürdigen Beschuldigungen zur Wehr zu setzen. Denn juristisch ist es umstritten, ob das Nutzen eines Streaming-Dienstes überhaupt eine Urheberrechtsverletzung im eigentlichen Sinne darstellt, zumal durch die Speicherung auf dem eigenen Rechner nicht zwangsläufig eine Weiterverbreitung erfolgt.

Generell ist Vorsicht geboten, wenn die Abmahnungen via E-Mail verschickt werden. 2013 gab es einige Trittbrettfahrer, die Mails mit ähnlichen Inhalten versendet haben, wie sie auch in den schriftlichen Abmahnungen zu finden waren. Diese E-Mails sollten sofort gelöscht werden. Der Anhang darf auf gar keinen Fall geöffnet werden, da er höchstwahrscheinlich einen Virus enthält. Professionelle Anwälte verschicken Abmahnungen immer nur per Post und niemals per E-Mail.

VPN hilft, sich vor Porno-Abmahnungen zu schützen

Nichtsdestotrotz möchte sich jeder Internetnutzer den Stress sparen, der mit derartigen Abmahnungen einhergeht, so fragwürdig sie auch sein mögen. Deshalb suchen RedTube-Nutzer seit 2013 verstärkt nach Möglichkeiten, ihre Identität besser zu verschlüsseln. Doch nicht nur RedTube-Nutzer sind seit der Abmahnwelle verunsichert, sondern auch die User anderer Porno-Portale. Der Wunsch ist daher groß, sich vor dem Interesse von Ermittlungsbehörden und Anwälten oder auch vor der Neugier der eigenen Ehefrau und Kinder zu schützen. Das gilt auch besonders für Nutzer von Cam Girl Sites. Möglich wird das mithilfe von sogenannten Virtual Private Networks, kurz VPN.

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Solche VPN-Dienste nutzen verschiedene Maßnahmen, um dem Internetnutzer mehr Sicherheit und Anonymität im World Wide Web zu bieten. Zum einen wird der gesamte Datenverkehr verschlüsselt, über den mit den entsprechenden Websites kommuniziert wird. Durch den sogenannten VPN-Tunnel fällt es Anwälten und Ermittlungsbehörden schwer, den Datenverkehr auszuspionieren und herauszufinden, ob Porno-Streaming-Dienste verwendet werden oder nicht.

Zum anderen leitet der VPN-Dienst die komplette Datenübertragung über einen sicheren, ebenfalls verschlüsselten VPN-Server um. Dadurch erhält der User gleichzeitig auch eine neue IP-Adresse. So wird die eigene persönliche IP, die Rückschlüsse auf die wahre Identität des Nutzers zulässt, sicher verborgen und kann nicht mehr ausgelesen werden.

Oftmals verbindet man sich durch VPN-Dienste sogar mit Servern aus dem Ausland und erhält eine ausländische IP-Adresse, wodurch die Anonymität noch einmal erhöht wird. Auf diese Art und Weise kann jeder Internetuser seine Privatsphäre schützen und den eigenen Sicherheitsstandard erheblich erhöhen. Dies ist der beste Weg, um in Zukunft teure Porno-Abmahnungen zu vermeiden. Das Beste daran: Es ist in Deutschland absolut legal derartige VPN-Provider einzusetzen, da jeder Internetuser das Recht hat, sich mehr Anonymität und Sicherheit im Internet zu verschaffen.

Worauf man bei der Auswahl des VPN-Dienstes achten sollte

Ein professioneller VPN-Anbieter, der für die Nutzung von Porno-Streaming-Channels geeignet ist, sollte das Datenvolumen der VPN-Verbindung nicht beschränken. So geht man sicher, dass man wirklich unbegrenzt Pornos anschauen kann. Außerdem ist es wichtig, dass die Bandbreite nicht gedrosselt wird. Andernfalls käme es bei der Übertragung der Videos häufig zu Aussetzern. Beliebte VPN-Provider, die sich für die Nutzung von Porno-Streaming-Diensten oder Virtual Reality Sex Websites anbieten, sind etwa ExpressVPN oder vyprVPN.

Am besten und sichersten sind aber Dienste, die auch mit ihrer Logfiles-Politik überzeugen. Dies ist zum Beispiel beim Anbieter ExpressVPN der Fall, denn er legt keinerlei Logfiles an, die es ermöglichen würden, die zuletzt aufgerufenen Pornoseiten zurückzuverfolgen. Anbieter wie vyprVPN oder HideMyAss hingegen speichern Logfiles.

Sie halten aber nicht fest, welche Websites konkret besucht wurden, sondern zeichnen lediglich auf, welche IP-Adresse verwendet wurde. Zumindest theoretisch wäre trotzdem eine Abmahnung möglich, allerdings geben die genannten VPN-Dienste die Userdaten höchstwahrscheinlich nicht an fragwürdige Anwälte heraus. Daher kann man mit VPN-Providern wie ExpressVPN, vyprVPN und IPVanish auf jeden Fall sicher auf den diversen Pornoseiten-Portalen surfen.

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