Ivpn.net – I VPN – Test & Erfahrungen

IVPN wurde im Jahr 2009 von mehreren Absolventen des Masterstudienganges „Information Security“ (University of London) gegründet. Der Firmensitz wurde aufgrund der dort günstigen Datenschutzgesetzte nach Malta gelegt, so dass der Anbieter bezüglich Logs alle gesetzlichen Freiheiten genießt.

Bei IVPN gibt es im Grunde nur ein VPN-Paket, das mit unterschiedlich langen Laufzeiten erworben werden kann – zur Wahl stehen: ein Jahr, sechs Monate, drei Monate und ein Monat. Bei einem Tarif mit nur einem Monat Laufzeit hat der Kunde die Wahl zwischen automatischer Verlängerung und automatischer Kündigung (Once Off) nach Ablauf des Monats.

Ein neuer VPN-Account wird bei IVPN sofort aktiviert und freigeschaltet (24/7), wobei für den Kunden keinerlei zusätzliche Aktivierungsgebühren fällig werden.

Die Software von IVPN:

Der VPN Client von IVPN macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Mit 3 Tabs hat der User die Möglichkeit verschiedene Einstellungen vorzunehmen, auf die wir nun kurz näher eingehen werden. Es gibt ein Tab für „Connect“, „Settings“ und „Diagnostics“.

Connect: Das ist der Hauptbereich der Software und erfordert die Eingabe des Login und Passworts. Praktisch ist der integrierte Link zur Webseite um ein vergessenes Passwort wiederherzustellen sowie die Option die Einstellungen zu speichern. In diesem Tab stellt man auch den Serverstandort und das Protokoll ein, in unserem Beispiel Paris und UDP 53.

Settings: Die Einstellungen in diesem Bereich sind zum Großteil eher für erfahrene Anwender gedacht. Aber auch für Einsteiger gibt es ein paar hilfreiche Funktionen, die man im oberen Bereich unter „Settings“ findet. Hier kann man z.B. einstellen ob die Software direkt beim Start geöffnet werden und die Verbindung automatisch hergestellt werden soll. Die Möglichkeit den Client minimiert zu starten besteht sowie die Funktion einer automatischen Verbindung zum letzten Server zu dem man verbunden war ebenfalls.

Im Bereich „Advanced“ sollten nur Änderungen vorgenommen werden wenn man Probleme mit dem Client hat. Im Detail ist das die Option einen DHCP Workaround, verzögertes Routing oder die Verwendung von obfsproxy zu aktivieren. Des Weiteren kann „DNS Leak Protection“ deaktiviert werden. Wie man sieht handelt es sich hierbei überwiegend um Einstellungen, die nur von Erfahrenen Usern vorgenommen werden sollten.

Auch optionale Proxyinformationen lassen sich hier eintragen. Die Einstellung ist per Default auf „none“ kann aber auf „Auto-detect“, „HTTP“ oder „SOCKS“ umgestellt werden.

Diagnostics: Hier kann man die Logdateien ansehen und bei Problemen dem Support vorlegen.

In welchen Ländern hat der VPN Provider Server?
Die 14 Server von Ivpn befinden sich in den USA, Niederlande, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Rumänien, Hong Kong, Deutschland und der Schweiz. Derzeit werden insgesamt ca. 10 Server betrieben. Die Reconnects sind bei IVPN nicht beschränkt – Kunden des Anbieters können also beliebig häufig zwischen den Servern wechseln.
P2P/Filesharing ist bei ivpn grundsätzlich erlaubt, allerdings nicht auf den Servern, die sich in den USA befinden.
Bei IVPN gibt es zudem die Option „Multihop“: Hierbei wird der gesamte Internetverkehr nicht nur über einen VPN-Server sondern über mindestens zwei verschiedene Server geleitet. Dadurch könne ein höheres Level an „Security and Privacy“ erreicht werden, so der Anbieter. Allerdings hat die Multihop-Option leider sehr schlechte Auswirkungen auf die Verbindungsstabilität und –geschwindigkeit, so dass der Nutzen dieser Option etwas fraglich sein dürfte.

Speichert der Anbieter Logfiles?
Nein, der Firmensitz in Malta ermöglicht es IVPN keinerlei Logs zu führen. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit E-Mail-Spamming musste der Anbieter jedoch einige diesbezügliche Maßnahmen ergreifen, die jedoch keinerlei negativen Folgen für den normalen, legalen Gebrauch des Services haben (vgl.: Privacy).

iVPN schreibt in seiner Privacy Policy ausdrücklich, dass keine Informationen an Dritte weitergegeben werden (können) – auch nicht bei Anfragen aufgrund des DMCA (USA) oder eines Gerichtsbeschlusses, da iVPN schlicht selbst nicht über solche Informationen verfügt.

Zahlungsmöglichkeiten bei ivpn.net
Gezahlt werden kann bei iVPN mit PayPal, Kreditkarte oder Bitcoin. Mit der Zahlmethode Bitcoin steht Nutzern von ivpn also auch eine anonyme Zahlungsweise zur Verfügung.

Wie schnell ist die maximale Verbindungsgeschwindigkeit?
Die Geschwindigkeit wird vom Anbieter nicht beschränkt – neueste Technik und schnellste Server sollen höchste Geschwindigkeiten garantieren. Für die reale, vom Kunden erlebte Geschwindigkeit spielen aber auch immer andere Faktoren, wie zum Beispiel die Entfernung zum Server sowie die eigene Internetgeschwindigkeit, eine wichtige Rolle.

Gibt es ein Downloadlimit?
Nein, das Datenvolumen ist im VPN-Tarif von IVPN nicht beschränkt. Kunden von IVPN können also nach Lust und Laune up- und downloaden.

Mit welchen Protokollen verschlüsselt ivpn.net?
Bei ivpn stehen alle drei gängigen VPN-Protokolle – OpenVPN, L2TP und PPTP – zur Wahl. Der gesamte ein- und ausgehende Datenverkehr wird hierbei entweder mit einer 256-bit-AES- oder einer 2048-bit-RSA-Verschlüsselung codiert.

Für welche Betriebssysteme gibt es Clients bei ivpn.net?
Der VPN-Service von iVPN ist mit Windows, Mac, Linux, Android, iOS und DD-WRT-Routern kompatibel.

Gibt es eine Geld-zurück-Garantie bzw. einen kostenlosen Probe-Account?
Nein, eine kostenlose Trial-Version des VPN-Angebots gibt es bei IVPN leider nicht. Auf der Internetseite des Anbieters ist zu lesen, man habe sich bewusst gegen eine solche kostenlose Probeversion entschieden, da ein solches Angebot stets Spammer anzöge, die den Service negativ belasten würden. Dafür gibt es bei ivpn eine bedingungslose, 7-tägige Geld-zurück-Garantie, so dass beim Abschluss eines zahlungspflichtigen Tarifs kein Risiko besteht.

Kundendienst für weitere Fragen
Der Kundenservice von ivpn steht für alle Fragen und Problem über ein Kontaktformular (Support-Ticket) auf der Internetseite sowie per E-Mail zur Verfügung. Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche wird hier gearbeitet – und in der Tat: Unsere Anfrage wurde innerhalb von nur einer Stunde beantwortet. Kommuniziert wird hierbei ausschließlich auf Englisch. Auch die Internetseite des Anbieters gibt es bislang nur in englischer Sprache.

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